Alle Jahre wieder

image

Gefunden auf dachshof.com

02.12.2015

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch einen Artikel vorstellen, der nicht aus meiner Feder stammt, mich aber sehr angesprochen hat.

Er stammt aus der Homepage von Dr. Wolf Brockhausen, der übrigens noch einiges interessantes und amüsantes auf seiner Seite zu bieten hat.

Alle Jahre wieder wird ein frisch gefällter Baum (bei Tieren würden wir sagen: ein frisch erlegter Baum) in unsere Wohnzimmer geschleppt, mühsam eingestielt und von Mama mit bunten oder unifarbenen Gegenständen behängt. Allerdings ist der Preis für diesen Brauch unglaublich hoch, wie Sie gleich erfahren werden.

Und wenn schon christlich ausgerissen werden muß … täten es hingegen nicht auch ein paar hübsch angeordnete und geschmückte Zweige, von natürlich-krumm gewachsenen Bäumen amputiert ?

Müssen wir wirklich, weil die christliche Tradition es so gern sieht, Unmengen von Pflanzen töten, um damit ein „Fest der Liebe“ zu schmücken (die christliche Tradition war mit Töten nie sonderlich zimperlich. Auch Hexenverfolgungen, Inquisition und Kreuzzüge gehörten zu ihren Gewohnheiten !).

Lesen Sie meine Gedanken dazu, die, wie oft, nicht unbedingt im Mainstream angesiedelt sind ;-):

Was ist für 8 – 10 % aller Krebserkrankungen verantwortlich ? Was schädigt das Nervensystem von Ungeborenen und Kleinkindern und ist dabei auch noch aus demselben Grund verantwortlich für das Aussterben der Bienenvölker ?

Womit macht Bayer-CropScience einen Jahresumsatz von 600 Millionen Euro und ist auch noch arroganterweise erstaunt und verärgert, daß die EFSA (Europäische Lebensmittelbehörde) durch die Folgewirkungen der Bayer-Produkte sogar das Lern- und Erinnerungsvermögen von Mensch und Tier beeinträchtigt sieht und deshalb die zulässigen Grenzwerte dafür senken will ?

Sie haben es längst erraten. Pestizide und Düngemittel aus der Hand der Pharmariesen sorgen dafür, daß jeder Familienvater stolzgeschwellt einen hübsch-geradegewachsenen Baum nach Hause bringt, der ohne „Schädlings“-einfluß sicherlich irgendeiner Euronorm entspricht.

Einmal in der warmen Wohnung, verteilen seine Nadeln natürlich das aufgespritzte Gift gemächlich und genüßlich in der Luft des Wohnraumes, während wir glauben, den Tannenduft des Waldes zu atmen. Die Hände von Kindern und Erwachsenen streifen noch dazu diese Wirkstoffe ungewollt ab, nehmen es über die Haut auf und fahren unser Gehirn noch weiter herunter.

„Das kommt davon – geschieht ihnen recht“ denkt vielleicht der langsam sterbende Baum und sehnt sich nach seinem Wald, in dem er sorgsam gepflegt und gespritzt über lange Jahre heranwuchs, dann plötzlich von rohen Händen gepackt und abgesägt wurde..

Seine Adern in Stamm und Ästen versiegen langsam beim Klang christlicher Gesänge, seine Leiche wurde in Wohnzimmern aufgestellt, mit Leichenschmuck behängt, besungen wie voller Hohn von um ihn versammelten Menschen als einem im Lied lebendigen Baum .

Sie besingen „glänzende Kinderaugen“, die  -jede Wette-  nicht wegen des Baumes glänzen, sondern wegen der darunter wartenden PlayStation.

Und nach ein paar Tagen können sie ihn nicht schnell genug wieder loswerden, weil er nun nur noch störend im Wege steht und als Zeichen seines Totenbettes Nadeln verliert. Sein Schmuck wird achtlos herabgerissen und für die nächste Leiche im kommenden Jahr im Keller verstaut.

Aber umsonst und vergeblich ist er nicht gestorben. Er hinterläßt als Andenken an das sinnlose Morden sein Erbe: tote Bienenvölker, dauerhaft geschädigte Böden und vergifteten Lebensraum für viele Tiere. Und damit ein verheerendes Erbe auch für uns Menschen, denn unsere Nahrung kommt letztlich aus dem Boden !

Und da der Mensch in der Regel nur durch schmerzhafte Erfahrung lernt, beschert uns die gespritzte Natur ca 50.000 KREBSTOTE IM JAHR. Jedes Jahr von Neuem. Immerhin gehören die benutzten Pestizide zu den fünf gefährlichsten Substanzen weltweit. Quelle: Deutscher Naturschutzring (DNR).

Da macht es doch richtig Freude, die lieben Kleinen um den Baum krabbeln und an seinen Nadeln zupfen zu sehen.

Ein angebliches und vielbeschworenes „Fest der Liebe“ mit einer geschmückten Leiche im Wohnzimmer zu begehen macht für einen Christen nur Sinn, wenn auch der Baum zu Ostern wieder aufersteht. Macht er aber nicht. Jede Wette. Und ist nicht auch der Baum ein Lebewesen, unser Bruder, unser „Nächster“ ?

Mich stimmt jedes mit Tannen/Fichten beladene Gefährt traurig, das an mir vorbeirumpelt. So viele Jahre vergebliches behütetes Wachsen in der freien Natur, Teil eines größeren Ganzen, Heimat und Nahrung für viele andere Wesen und die Hoffnung, so lange leben zu dürfen wie die Natur es zulassen mag  … und dann eine gefräßige Säge und der ehemals freie und stolze Baum fällt, sein Körper wird nach wenigen Tagen wieder schnell und mit ärgerlichem Umstand entsorgt, sein Leben sinnlos vor der Zeit beendet, für ein „Fest der Liebe“ willkürlich geopfert.

Übrigens: Die Branche machte 2013 einen geschätzten Umsatz von mehr als 700 Millionen Euro. Ca 30 Millionen Tannen wurden 2013 nur für das deutsche Weihnachtsfest gefällt.

Was halten Sie davon, wenn wir daher „Liebe“ für uns Christen neu definieren ?

Ein fröhliches und unbeschwertesFest !

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s